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Karen Bernschein

Systemische Trainerin

Ernährung ・ Haltung ・ Bewegung ・ Entspannung

Welche Gedanken – welche Gefühle – löst das bei Ihnen aus…?

  • das kann ich auf keinen Fall
  • das schaffe ich nicht
  • das macht mir Angst
  • ich warte lieber ab
  • vielleicht klärt sich die Situation ja von alleine
  • soll ich es lieber so oder so machen
  • weiß nicht, welche Entscheidung die Richtige ist und was dann passiert,
    dann kann ich es gleich sein und so lassen, wie es ist
  • prompt bekomme ich Bauchschmerzen oder Migräne

Die Qual der Wahl: Welche Ihrer Gedanken und Gefühle haben Sie denn am liebsten? Was haben Sie davon, sich nicht zu entscheiden?

Es gibt immer einen Sekundärgewinn, der sogar essentiell sein kann. Ein Beispiel hierfür:

Das kleine 10-jährige Mädchen hat Bauchschmerzen. Mama bleibt natürlich zu Hause und kümmert sich rührend um ihre Kleine. Lieblingsessen, Kuscheln, Zeit…! Das Mädchen entwickelt aus dieser Erfahrung heraus eine gute Strategie. Erst einmal, nicht zur Schule gehen zu müssen. Das zweite Motiv könnte die Zuwendung ihrer Mutter sein. Folglich hat das Mädchen möglicherweise ihr ganzes Leben lang Bauchschmerzen, wenn Sie Bedürfnisse – wie Liebe, Kuscheln, Nähe etc. – befriedigen (lassen) will. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Sie beginnt ihr Verhalten zu reflektieren. Im Besten Fall trifft sie die Entscheidung, Ihr Verhalten zu verändern. Dafür braucht und erhält sie vielleicht einen wirkungsvollen „Schubs“. Sie liest möglicherweise den richtigen Ratgeber, meditiert, treibt Sport oder findet einen anderen Schlüssel. Egal, was es ist: Eine Entscheidung ist immer besser als keine Entscheidung.

Also „Raus aus den alten Schuhen“ – das mögen Ihre Füße:

Laufen Sie los und hören Sie auch auf Ihr Bauchgefühl. Es denkt schneller und gründlicher als Ihr Kopf. Denn Alles, was Sie erleben, wird in Ihrem Gehirn gespeichert. Insbesondere die Gefühle, die Sie mit dem Erlebten verbinden. Ihr Bauchgefühl ist also so etwas wie ein körpereigenes Archiv und eine Gedanken-Datenbank. Ist Gefahr in Verzug, meldet sich in Sekundenschnelle Ihre innere Stimme und warnt Sie. Sich aus der Vernunft zu entscheiden, lässt meistens Zweifel an der Sache. Stellen Sie sich vor: Sie stehen mitten auf einer Straße und sehen die Autos kommen. Überlegen Sie dann „Wie war das noch einmal… soll ich jetzt stehen bleiben oder lieber weiter gehen etc. Entscheiden durch Abwarten beendet (in diesem Beispiel) vielleicht Ihr Leben. Also kommen Sie in der Gegenwart an, in der Sie Ihre Vergangenheit ab und an besuchen. Um alte Erfahrungen zu nutzen und kluge Entscheidungen zu treffen.

Ich freue mich auf Sie in meiner Praxis in Mühldorf oder Riemerling-Ottobrunn,

Ihre Karen Bernschein